Währung

Suchbegriff: US Dollar

Gold stieg aufgrund der eskalierenden Spannungen im Iran und der Besorgnis über die Unabhängigkeit der Federal Reserve angesichts des politischen Drucks von Präsident Trump auf ein Rekordhoch von fast 4.600 US-Dollar pro Feinunze. Auch Silber verzeichnete einen deutlichen Anstieg. Die Edelmetalle profitieren von der Nachfrage nach sicheren Anlagen, da Anleger Schutz vor geopolitischer Unsicherheit und einer möglichen Politisierung der Zentralbanken suchen.
Philip R. Lane, Mitglied des Direktoriums der EZB, erörtert die wirtschaftlichen Aussichten für den Euroraum, verweist auf die erfolgreiche Inflationskontrolle mit Raten nahe dem Zielwert von 2 % und rechnet mit einer zyklischen Erholung in den Jahren 2026-2027. Er geht auf wichtige Risiken ein, darunter globale Handelsspannungen, der Wettbewerbsdruck durch China und die Bedeutung der Unabhängigkeit der Zentralbanken. Lane hebt drei Prioritäten hervor: die Stärkung des Binnenmarkts, die Vollendung der Spar- und Investitionsunion und die Förderung des Projekts zum digitalen Euro.
Dave Collum, Professor an der Cornell University, prognostiziert einen massiven Börsencrash von 50 bis 70 % aufgrund einer von ihm so bezeichneten „Alleskrise” bei der Bewertung von Vermögenswerten. Er kritisiert die Geldpolitik der US-Notenbank, stellt die offiziellen Inflationsdaten in Frage, warnt vor privaten Kreditmärkten und empfiehlt Investitionen in physische Edelmetalle und Bargeld als Schutz vor der bevorstehenden Marktkorrektur.
Diese Woche stehen wichtige Finanzberichte von großen Schweizer Unternehmen wie Sika, Lindt & Sprüngli, Partners Group, Richemont und anderen auf dem Programm. Die Erwartungen sind gemischt: Für Sika wird aufgrund von Währungsdruck ein Rückgang erwartet, Lindt dürfte dank steigender Kakaopreise wachsen, Partners Group dürfte eine starke Performance vorweisen und in den Bereichen Bauwesen, Luxusgüter und Industrie sind unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten.
Japanische und südkoreanische Fußballvereine stehen aufgrund der Abwertung ihrer Landeswährungen gegenüber dem US-Dollar vor finanziellen Herausforderungen, wodurch ausländische Spieler teurer werden und die Stellung beider Nationen im asiatischen Fußball auf die Probe gestellt wird. Die Finanzbehörden beider Länder beobachten die Situation mit Sorge, da der schwache Yen und Won die Importkosten in die Höhe treiben und die Sportvereine unter Lohndruck setzen.
Der Stratege der UBS Investment Bank, Bhanu Baweja, gibt einen vorsichtigen Ausblick auf die globalen Märkte und stellt fest, dass die Risiko-Ertrags-Aussichten Indiens aufgrund hoher Bewertungen und der Konkurrenz aus China zwar ordentlich, aber nicht herausragend sind. Er erwartet für 2026 mittelmäßige Aktienrenditen, wobei sich die Schwellenländer und europäischen Aktien schlechter entwickeln werden als die US-Märkte. Der US-Dollar dürfte weiterhin stark bleiben, insbesondere gegenüber nicht wettbewerbsfähigen Währungen wie der indischen Rupie, während Gold und Silber zusätzliches Aufwärtspotenzial bieten. Chinas wachsender Marktanteil in den Schwellenländern gibt den Anlegern Anlass zu erheblicher Sorge.
Die beispiellosen Drohungen von Präsident Trump, den Vorsitzenden der US-Notenbank Jerome Powell anzuklagen, schüren die Besorgnis über die Unabhängigkeit der Zentralbank. Der Konflikt hat Ökonomen weltweit alarmiert und Marktturbulenzen ausgelöst, wobei Investoren aus Aktien und Dollar fliehen, während Gold Rekordhöhen erreicht. Analysten warnen, dass die politische Kontrolle der Fed nicht nur die wirtschaftliche Stabilität der USA, sondern auch das globale Finanzsystem gefährdet, da der Status des Dollars als Weltreservewährung und das Vertrauen in US-Staatsanleihen untergraben werden könnten.
Der deutsche DAX-Index setzt seine Rekordperformance fort und erreicht trotz der geopolitischen Spannungen im Iran, die zu Volatilität auf dem Ölmarkt führen, 25.387 Punkte. Die Ölpreise stiegen aufgrund von Befürchtungen über mögliche Versorgungsengpässe auf 63,16 USD pro Barrel, während die Goldpreise aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Federal Reserve um fast 1 % auf 4.583 USD pro Unze stiegen, da die Trump-Regierung dem Vorsitzenden Jerome Powell mit einer Anklage droht. Experten rechnen für 2026 mit einem globalen Überangebot an Öl, während der DAX sich gegenüber geopolitischen Gegenwinden als widerstandsfähig erweist.
Der Irak scheint eine bedeutende geopolitische Wende zurück zum westlichen Einfluss zu vollziehen, da US-Sanktionen russische Ölkonzerne wie Lukoil und Rosneft dazu zwingen, sich aus großen Ölprojekten zurückzuziehen. Chevron hat sich als führender Kandidat für die Übernahme des riesigen Ölfelds West Qurna 2 herauskristallisiert, was auf eine mögliche Neuausrichtung Bagdads weg von Russland, China und dem Iran hindeutet. Der Artikel beschreibt, wie koordinierte westliche Sanktionen und erneute Investitionen großer Ölkonzerne die Interessen des Irak an den Westen binden und dem seit Jahren wachsenden Einfluss Russlands und Chinas im Ölsektor des Landes entgegenwirken könnten.
Der Schweizer Nähmaschinenhersteller Bernina erwägt, die Produktion von Steckborn in der Schweiz nach Thailand zu verlagern, was möglicherweise 40 Mitarbeiter betreffen könnte. Grund für diese Entscheidung sind die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, darunter hohe US-Zölle (bisher 39 %) und der starke Schweizer Franken gegenüber dem US-Dollar. Das Unternehmen erzielt 70 % seines Umsatzes auf dem US-Markt und hat dort bereits Preiserhöhungen vorgenommen. Bernina betreibt seit 1990 eine Produktionsstätte in Thailand für preisgünstigere Modelle. Derzeit läuft ein Konsultationsprozess, der bis zum 11. Februar andauern wird.

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